Allergie - Wasserallergie

Geschrieben am 20.07.2006 von Conni Kreißl

Beschreibung:
Die Wasserallergie zählt zu den seltensten Erkrankungen auf der Welt. Dabei reagiert der Betroffene nicht auf Umgang mit Wasser im Körper bzw. Organismus sondern auf den Kontakt mit diesem auf dem Körper. Womit es eigentlich fast eine Kontaktallergie ist, aber eben nicht so richtig. Sie ist eher sowas wie eine extrem seltene Art von Nesselsucht, die nach dem Kontakt mit warmem oder kalten Wasser auftritt und daher manchmal mit der Wärme- oder Kälteurtikaria verwechselt wird, bei welcher der Körper je nach Uterika auf warmes oder kaltes Wasser reagiert. Skeptiker meinen die Wasserallergie könnte zu der aquagenen Urtikaria gehören, welche nicht nur auf kaltes oder warmes Wasser reagiert, sondern auf jede Wassertemperatur und da ganz besonders auf exakt 37°C. Andere zählen die Wasserallergie als eigenständige Allergene Erkrankung, da sie diffuse Rötungen, Knötchen, Quaddeln und anderweitige Hautbeschwerden verursacht, die eher brennen, oft verzögert einsetzen und Stunden bis Tage dauern. Während die Quaddeln der Urtikaria, ja eher jucken als brennen und relativ schnell wieder vollständig verschwinden. Betroffen sind von der Wasserallergie nachweislich meistens Menschen die fortwährend und regelmäßig mit Wasser in Berührung kommen wie Wäscherinnen und Putzfrauen.
Ursachen:
Hierbei liegt die Ursache wie gesagt nicht in dem Wasseranteil des Körpers, da der Mensch zu einem großen Teil aus Wasser besteht, würde es sich in dem Fall ja selbst vernichten und auch nicht auf das Wasser das er durch Trinken aufnimmt. Nein hierbei reagiert der Körper auf Wasser das durch Waschen, Baden und Duschen seine Haut benetzt und befeuchtet und auf Schweiß der seinen Körper hinabrinnt. Die Ursachen dafür sind noch relativ unbekannt, da dies durch die Seltenheit der Krankheit noch verhältnismäßig unerforscht ist. Es wird jedoch vermutet das nicht das Wasser selbst, sondern bestimmte Inhaltsstoffe desselben diese Reaktionen hervorrufen. So werden die Symptome offensichtlich durch den Kontakt der Haut mit Wasser ausgelöst, wobei das Wasser anscheinend ein Allergen aus der Hornschicht der Epidermis bzw. Haut löst die dadurch in die Lederhaut eindringen. Es gibt aber auch Experten die meinen das eher das Chlor im Wasser die Haut reizt, doch weshalb reagieren die meisten Betroffenen dann bei durchgeschwitzter Hautoberfläche mit den gleichen Symptomen. Andere wiederum vertreten die Meinung das es hierbei zu einer Störung der Barrierefunktion der Hornschicht, durch eine zu schwache oder aufgeweichte Hornschicht durch den Einsatz von Seifen, Shampoos und andere Substanzen kommt. Wodurch dieser eine giftartige bzw. toxische unspezifische Schädigung wiederfährt, durch die es zur Überbeanspruchung der Haut kommt, da dies die Barrierefunktion der oberen Hautschichten schwächt.
Krankheitsbild & Beschwerden:
Bei den Symptomen handelt es sich um eine Hautreaktion mit Quaddeln und Knötchen die heftig brennen und auch jucken, um brennende Bläschenbildung und stark gerötete, teils entzündete Hautflächen und schrundig-rissige Hornschichtverdickungen. Diese können durchaus auch chronisch werden. Betroffene leiden mitunter bereits schon bei ein paar Tropfen Wasserkontakt über Stunden an den quälenden Krankheitszeichen.
Behandlung:
Als Behandlung wird mitunter eine Bioresonanztherapie empfohlen, die ein energetisches Behandlungsverfahren der Alternativmedizin darstellt. Bei diesem sollen die körpereigenen Schwingungen gemessen und mittels Elektroden dann entsprechend zu positiven verändert werden. Allerdings gibt es zwar Indizien aber bisher noch keinen einzigen Nachweis für die Wirksamkeit dieser Methode, so das Experten davon ausgehen das die paar vorhandenen Heilungserfolge eher durch Placeboeffekte erzielt wurden. Daher verwundert es auch nicht das diese Therapiemethode vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen von der Erstattungsfähigkeit durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland grundsätzlich ausgeschlossen wurde. Ansonsten scheint es noch kein wirksames Mittel dagegen zu geben und Schwein sein ist zwar eine Weile ganz schön aber waschen muss sich nun mal jeder irgendwann.
Selbsthilfe:
Nun da man sich nun mal waschen und Pflegen muss, könnte man höchsten das Schwitzen vermeiden indem man sich körperlich nicht zu sehr anstrengt und an besonders warmen Tagen im kühlen bleibt, was Arbeitsplatzmäßig aber leider auch nicht immer machbar ist.